Wir über uns:

Gegenwärtig

Exkursion zum Geißkopf
Exkursion zum Geißkopf bei Wölferbütt     
(Detailfoto durch Klick auf die Basaltsäulen)     
 
vereint unsere Gruppe 28 Interessenten, von denen ein großer Teil zugleich Mitglieder im Thüringischen Geologischen Verein sind. Alle Altersgruppen von 30 bis 70 Jahren, Lehrer, Facharbeiter, Angestellte und Ruheständler sind vertreten.

Die Interessengebiete sind sehr unterschiedlich. Das Sammeln von Mineralen und Fossilien hat bei den meisten Interessenten Vorrang.

Die Betreuung geologischer Aufschlüsse und geschützter Geotope sowie eine breite Öffentlichkeitsarbeit zum Geotopschutz erfolgen in Verbindung mit den unteren Naturschutzbehörden und unter Anleitung durch Fachgeologen und durch die Thüringer Landesanstalt für Geologie Weimar.

ein interessanter Fund     
 
Die Gestaltung von Ausstellungen zur Geologie unseres Kreises und regelmäßige populärwissenschaftliche Veröffentlichungen in der Lokalpresse und in Schriftenreihen des Naturschutzes haben zu einem hohen Bekanntheitsgrad der Eisenacher Amateurgruppe geführt.

Unsere Veranstaltungen sind stets öffentlich und für jedermann zugänglich !

Die Mitgliedschaft im Verein ist nicht Voraussetzung zur Mitwirkung in unserer Gruppe.

Das Interesse an den unersetzlichen Zeugnissen erdgeschichtlichen Werdens, an der Erhaltung der Schönheiten der unbelebten Natur vereint uns.


Pause während einer Exkursion     
 


Geschichtliches

von 1928 bis 1944 gab es eine starke Ortsgruppe Eisenach des Thüringischen Geologischen Vereins mit 25 bis 35 Mitgliedern. Sie wurde zuletzt von Dr. Hans WEBER, einem der bekanntesten Thüringen-Geologen geleitet. Durch den Bau der damaligen Reichsautobahn entstanden bei Eisenach viele geologische Aufschlüsse, die WEBER zusammen mit KUBALD außerordentlich exakt dokumentierten.
am 27. 1. 1953 gründete Paul KUBALD, Oberlehrer in Eisenach und langjähriger Mitstreiter von WEBER, eine "Fachgruppe Geologie" im Rahmen des "Kulturbundes der DDR", die interessierte Amateurgeologen vereinte. (Bekanntlich wurden die früheren Vereine in der DDR nicht mehr zugelassen) Unter KUBALD und KÜRSCHNER wurden geologische Wanderungen in die Umgebung Eisenachs organisiert und zeitweilige geologische Aufschlüsse erfaßt und dokumentiert.
1961 gab es im Thüringer Museum Eisenach erstmalig eine Ausstellung zur Geologie des Eisenacher Gebietes, durch die manche Naturfreunde auf die interessante Erdgeschichte Eisenachs aufmerksam wurden..
1963 übernahm Josef SITTE, Vermessungsingenieur, nach dem Tode von KUBALD die Leitung der Fachgruppe und organisierte Vortragsveranstaltungen und Wander-Exkursionen.
1973 gab SITTE krankheitsbedingt die Leitung der Gruppe an Roland GEYER, Diplomwirtschaftler, ab, den er rechtzeitig auf diese Aufgabe vorbereitete und auch bis 1985 - dem Todesjahr von SITTE - weitgehend unterstützte. Die Unterschutzstellung bedeutender geologischer Objekte und eine stets auf Allgemeinverständlichkeit orientierte Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge, Veröffentlichungen, geologische Ausflüge) standen für SITTE im Vordergrund und sind auch heute noch erklärtes Ziel der Gruppen-Leitung. Durch die in den 70er Jahren zunehmende Sammeltätigkeit der Kulturbundgruppen (Minerale und Fossilien der DDR) kam es zu einer Verjüngung der Eisenacher Gruppe. Eine Schülerarbeitsgemeinschaft entstand. Seither haben 6 Jugendliche, die in der Fachgruppe Geologie mit der heimatlichen Geologie vertraut wurden, eine geowissenschaftliche Ausbildung begonnen und entwickelten sich zu anerkannten Fachgeologen.
2003 Anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung der Amateurgeologengruppe in Eisenach fand am 27. Januar eine festliche Veranstaltung unter Teilnahme des Oberbürgermeisters, der Vorsitzenden des Thüringer Geologischen Vereins und zahlreicher prominenter Gäste statt.
In diesem Jahr besteht die Gruppe aus 28 Mitgliedern, wovon 12 auch Mitglieder des TGV sind.
2005 Auszeichnung mit dem Thüringer Denkmalschutzpreis in Würdigung der Arbeiten zur Erkundung und Dokumentation des historischen Bergbaus des Wartburgkreises.

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